Orange Day

Kein Alkohol am 25.

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein großes Problem überall auf der Welt. Bis zu 80 Prozent der Gewalt sind alkoholbedingt. Unsere Idee: Was würde passieren, wenn wir alle nur einen Tag im Monat auf Alkohol verzichten könnten? Das wäre nicht zu schwer, oder? Das allein wären schon mehr als zwei Prozent der Gewalt gegen Mädchen und Frauen weniger. Das wäre kein kleiner Tropfen im Ozean. Das wären tausende Frauen, die ein freieres Leben führen würden. Wir wollen, dass jeder 25. in einem Monat ein alkoholfreier Tag wird. Wie wäre es mit einem orangen Getränk für einen orangen Tag? Wir machen jeden 25. zu einem alkoholfreien Tag!

GUT! Guttempler gestalten – Werte erhalten

Im vergangenen Jahr hat das Innenministerium 890.000 Flüchtlinge gezählt, die nach Deutschland einreisten. Diese Zahl entspricht in etwa dem Passagieraufkommen an fünf Tagen des Frankfurter Flughafens, der im gleichen Jahr insgesamt 61 Millionen Reisende abfertigte. Von dort habe ich kein Gejammer und Geschrei vernommen – was ich auch gar nicht erwartet hätte, da die logistische Bewältigung dieser Menschenmassen in einem der reichsten Länder der Welt ja zwar aufwändig aber doch wohl möglich sein sollte.

Fachkonferenz Sucht 2016Zum 56. Mal findet die Fachkonferenz Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) statt, in diesem Jahr vom 10. bis 12. Oktober in Erfurt. Drei Tage diskutieren 75 Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis der Suchthilfe mit den rund 400 Teilnehmenden eine Vielzahl unterschiedlicher Themenfelder unter den Stichworten »Abstinenz – Konsum – Kontrolle«. Kann Abstinenz heute noch alleiniges Ziel bei der Behandlung von Abhängigkeit und im Umgang mit Drogen sein? Ist kontrollierter Konsum von Suchtstoffen eine Alternative für Menschen, die einen völligen Verzicht nicht bewältigen können oder wollen?

So hieß es in diesem Jahr schon zum 19. Mal für die Wandergruppe der Guttempler und Freunde/Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Ziel war der Nationalpark Eifel mit dem Hotel am Rursee, übrigens bei herrlichem Wetter.

In Deutschland sind etwa 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen abhängig von Medikamenten. Manche Schätzungen sprechen sogar von 1,9 Millionen Betroffenen. Damit sind ebenso viele Menschen von Arzneimitteln abhängig wie von Alkohol. Spitzenreiter der Medikamente mit Suchtpotenzial sind Schlaf- und Beruhigungsmittel. Die Internetplattform www.medikamente-und-sucht.de der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der BARMER GEK klärt über die Risiken beim Medikamentenkonsum auf, erläutert Hintergründe und weist auf die Unterstützungsangebote hin.