Suchtprobleme betreffen nicht nur die oder den Abhängigen, sondern die ganze Familie. Nach wie vor richtet sich das Hauptaugenmerk der Hilfen, der Therapieange­bote und auch der Selbsthilfe überwiegend auf die Abhängige oder den Abhängigen. Doch es geht auch anders, wie zum Beispiel in Italien. Dort wurden bereits in den 80er Jahren die ersten Familienklubs gegründet. Auch IOGT Dänemark erprobte Ende der 90er Jahre als erstes Land in Skandinavien diese Form der Arbeit – und der Erfolg überzeugte. Es zeigt sich, dass durch diese Form der Gruppenarbeit ganz besonders jüngere Menschen (zwischen 25 und 40 Jahren) erreicht werden. Eine weitere Form der Fami­lienklubs – auf unser Gesundheitssystem in Deutschland abgestimmt – wird nun durch die Guttempler in Deutschland eingeführt.