Wir leben alkoholfrei

Was macht die Guttempler eigentlich aus? Zunächst einmal: wir leben alkohol- und drogenfrei.
Dahinter stehen in den meisten Fällen persönliche Sucht-Erfahrungen als Betroffene*r oder als Angehörige*r. Diese Erfahrung lässt uns vieles bewusster erleben.

Helfen wir anderen Menschen bei ihrer Suchtproblematik, macht uns das glaubwürdig. Es gibt Guttempler, die soziales Engagement auch ohne sucht-spezifischen Hintergrund leisten.

Wir sind alle gleichgestellt

Rang und Namen spielen keine Rolle. Es zählt nur der Mensch. Wer möchte, findet hier Menschen, die zuhören, die ihn oder sie annehmen, die antworten, wenn es gewünscht wird. Egal, wohin einen die Abhängigkeit bisher getrieben hat.

Die Achtung vor jedem Menschen ist ein ungeschriebenes Gesetz bei den Guttemplern. In den Gesprächsgruppen und Gemeinschaften der Guttempler sind wir alle füreinander da.

Wie kann man den persönlichen Erfolg erkennen?

Wie die meisten Guttempler selbst erfahren haben, kann jede*r mit Unterstützung der Gemeinschaft wieder Tritt fassen und Schritt für Schritt den Weg aus der Sucht schaffen.

Sie erhalten Ermutigungen und Anregungen, wie sie ihr Leben und den Alltag aktiv und selbstbewusst in die Hand nehmen können. Die Anderen trauen ihnen etwas zu und sie beginnen, sich selbst wieder zu vertrauen.

Die Gemeinschaft zeigt ihnen: »Es geht voran, ich mache Fortschritte, ich habe Erfolge!« Und sie können nach einiger Zeit stolz von sich sagen:

Ich habe mich wirklich verändert und entwickelt!«