Arbeitskreis am 9. März im Frankfurter Reinhold-Kobelt-Haus

Am frühen Vormittag trafen sich zwölf Neugierige in der Metzlerstraße, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Aber ein Angebot, das sich mit der Familie beschäftigt und nicht ausschließlich mit den Süchtigen, klang interessant und betrifft letztendlich jeden.

Nach einer Vorstellungsrunde, in der auch die Erwartungen formuliert wurden, ging es nach einer kurzen Einführung durch Elke Lenz direkt an die Arbeit in drei Gruppen. Angelehnt an die systemische Beratung wurden uns Fragen an die Hand gegeben, mit denen ein Analysegespräch geführt werden sollte. Das wurde anschließend vorgestellt und gemeinsam ausgewertet.

Nach gewohnt leckerem Mittagessen mit vielen Gesprächen ging es in die zweite Runde. Michael Lenius stellte drei Möglichkeiten vor, bei Beratungsgesprächen in die Tiefe zu gehen: das P.E.L.Z.-Modell, die Netzwerkkarte und das Familienbrett. Die Netzwerkkarte wurde direkt ausprobiert, die anderen kritisch auf ihre Anwendbarkeit untersucht.

In der Abschlussrunde war man sich einig, dass jeder mit praktischem Rüstzeug für seine Arbeit in der Gemeinschaft nach Hause geht und eigentlich jede Gemeinschaft diese Informationen erhalten sollte. Wir waren allerdings froh, dass der Kreis so klein war, da hier ein intensiver Austausch stattfand. Vielleicht wird dieses Angebot ja noch mal wiederholt, damit auch andere davon profitieren können.

Es hat Spaß gemacht! Vielen Dank.

Mechthild Rühl
Gemeinschaft »Altrhein«