Herbstein im Frühling

Der Bundesausschuss plante Anfang April die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung der Guttempler-Angebote in der Suchtselbsthilfe. Eingeladen hatte der hessische Landesverband ins Kolping-Feriendorf Herbstein.

Musik mit freundlicher Genehmigung von © Bożena Delewska, IOGT Polen.

Krebs als Überschrift  in einer Zeitung

Für das Krebsrisiko gilt in Wissenschaftskreisen, dass es keine Menge an Alkohol gibt, die bedenkenlos konsumiert werden kann.

Eine neue Studie belegt, wie die Alkoholindustrie und ihre Lobbygruppen solche Erkenntnisse in der Öffentlichkeit verfälschen. Die Vorlagen dazu lieferte die Tabakindustrie, stellt das soeben in »Drug and Alcohol Review« veröffentliche Forschungsergebnis fest.

Gute Noten für die Ausbildungslehrgänge zur Gruppenbegleitung

Kanadische Flagge mit Cannabisblatt statt AhornblattNun also Kanada – oder wie die weltweite Netzgemeinde scherzhaft neu schreibt: #Cannada. Wieder ein Staat in dem die Legalisierung nicht-medizinischen Cannabiskonsums auf der Tagesordnung steht, was auch hierzulande die Debatte neu entfacht. Wie lange es wohl noch dauern wird, bis auf die zahlreichen Positionierungen zur – nicht vorhandenen – erkenntnisgeleiteten Cannabis-Politik in Deutschland Taten folgen?

Suchtkranke werden immer noch von der Gesellschaft geächtet und für ihre Erkrankung selbst verantwortlich gemacht. Führende SuchtexpertInnen aus Deutschland, darunter Guttempler-Geschäftsführerin Wiebke Schneider trafen sich im vergangen Herbst um zu beraten, wie diese Stigmatisierung überwunden werden kann. Geleitet wurde die Tagung von Georg Schomerus, einem international angesehenen Stigmaforscher von der Universität Greifswald, in Zusammenarbeit mit Annemarie Heberlein (Medizinische Hochschule Hannover) und Hans-Jürgen Rumpf (Universität zu Lübeck).