Guttempler-Geschäftsführerin Barbara Hansen mit Zitat "Menschen, die Suchtmittel konsumieren, beginnen den Konsum möglichst spät."

Zur 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages formulieren die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und ihre Mitglieder Erwartungen an eine Suchtpolitik, die die Verhinderung und Reduzierung von Schäden durch Suchtmittelkonsum und Nutzung abhängigkeitserzeugender Angebote sowie die Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe zu Grundprinzipien erhebt.

Darum sollen alle politischen Maßnahmen, die sich auf den Suchtmittelkonsum und die Nutzung abhängigkeitserzeugender Angebote auswirken, im Einklang mit diesen vier grundlegenden Zielen der Suchtpolitik stehen:

Kinder verdienen mehr! Slogan zur Bundestagswahlkampagne "Geh wählen, weil ALLE zählen!"

Die bestehenden sozialen Sicherungssysteme reichen nicht aus, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Obwohl die Hartz-IV-Quoten sinken, wachse die Kinderarmut überdurchschnittlich, wie eine aktuelle Studie des Verbandes zeigt.

Straßenkante mit Hinweis "Look"

Die Covid-19-Pandemie wirkt sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche aus – auch auf den Konsum von Suchtmitteln, das Suchtverhalten sowie die Betreuung, Beratung und Behandlung von Abhängigkeitserkrankten. Diesen Herausforderungen begegnet die Suchthilfe mit zahlreichen Angeboten und neuen Strukturen.

Bundestagsabgeordnete bei Abstimmung im Plenarsaal

Unser Arbeitskreis Alkoholpolitik* hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftlichen Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland zu thematisieren und sich dafür einzusetzen, dass durch politische Maßnahmen sowohl die privaten als auch die gesellschaftlichen Folgen (und Kosten) reduziert werden. Gerade die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Krebserkrankungen und die erfolgreichen Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ihre Mitgliedsstaaten zu einem neuen Umgang mit Alkohol anzuregen, lässt uns erwartungsvoll in die Zukunft schauen.